Mittwoch, 21. Mai 2008

Denkprozesse und Quantentheorie

Wenn man sich überlegt, wieviele unserer Handlungen fiktiv ablaufen, bevor eine reale Handlung vollbracht wird, dann ist unser Leben überwiegend virtuell, ähnlich wie die Wellenfunktion in der Quantenmechanik, die alle möglichen Zustände annehmen kann, von denen die meisten aber nicht messbar realisiert werden. Viele Überlegungen, die wir anstellen, bevor wir handeln, wenn wir überhaupt handeln, sind Träume oder so ähnlich wie Träume. Die Hirnforschung zeigt, dass bevor ein Gedanke bewusst wird, eine Vielfalt von unbewussten Gedanken konkurriert um zum bewussten Gedanken zu werden. So wie in der Quantentheorie die Wellenfunktion eine Vielfalt möglicher Zustände enthält, bis eine Messung diese Vielfalt auf einen Zustand reduziert. Die konkurrierenden Gedanken bilden ebenfalls solch eine Vielfalt, bis wir einen Gedanken bevorzugen, d.h. so aufbereiten, dass er bewusst wird, d.h. dass er auch mitgeteilt werden kann. Die Mitteilung erfolgt dann in einer Weise, die andere verstehen. Wir projizieren also unsere Gedankenwelt auf einen Raum der für andere verständliche Gedanken so wie die Quantentheorie bei der Messung die Wellenfunktion auf den messbaren Parameter projiziert.

Samstag, 22. März 2008

Unschuld schützt vor Strafe nicht

Die Neurologie und große Teile der Philosophie legen nahe, das wir nicht frei in unseren Entscheidungen sind, sondern dass unsere Geschichte (allgemein und persönlich) und unsere Anlagen uns dazu bringen so zu handeln wie wir es tun. Wenn wir gegen gesellschaftliche Regeln, wie z.B. geltende Gesetze verstoßen, sind wir eigentlich nicht daran schuld. Daraus könnte man folgern, dass das Strafrecht geändert werden müsste, um dieser Erkenntnis Rechenschaft zu tragen. Im Sinne der Evolution und unseres effizienten Zusammenlebens wäre eine solche Folgerung allerdings nicht: Das einigermaßen friedliche Zusammenleben, das wir erreicht haben, wird durch Regeln gewährleistet, die von der überwiegendenden Mehrheit so gewünscht sind, da sie, diese Mehrheit, sich unter dieser Regeln gut entwickeln kann. Dieser Teil der Gesellschaft kann es nicht dulden, dass einzelne diese Regeln verletzen, weil deren Scheu vor der Regelverletzung kleiner ist als ihr Trieb zur Selbstverwirklichung. Es ist zwar vernünftig den Rachegedanken als Motiv für Bestrafung zu verwerfen, es bleiben jedoch die Motive Schutz und Abschreckung. In potentiellen Tätern muss auch weiterhin ein Angstpotential aufgebaut werden, das Ihnen hilft dem Trieb zum Gesetzesbruch zu widerstehen. Bei Tätern, die solch ein Angstpotential, aus welchen Gründen auch immer, nicht aufbauen können, wird die Gesellschaft eine Einschränkung der Handlungsfreiheit fordern, um sich zu schützen. Das gilt solange, bis eine Möglichkeit zur nachhaltigen Beeinflussung dieser Menschen gefunden ist. Diese Einschränkung der Handlungdfreiheit ist aus Sicht der Mehrheit gerechtfertigt, da ja die Täter offenbar nicht imstande sind ihren Freiheitsraum so zu gebrauchen, wie es die Mehrheit erwartet.
Nun muss es ja nicht immer falsch sein gegen geltende Gesetze zu verstoßen. Schließlich ändern sich ja gesellschaftliche Normen im Laufe der Zeit durch viele kleine Gesetzesverstöße. Jeder Versuch gesellschaftliche Normen zu ändern ist jedoch ein bißchen eine Kriegserklärung an einen großen Teil der Gesellschaft, die dieser Teil der Gesellschaft zunächst einmal mit Gegenmassnahmen beantwortet, wenn ihm die Erhaltung des Status Quo wichtig genug ist. Wer schließlich gewinnt, ist eine Frage der besseren Waffen (meistens der geistigen) und somit der Evolution. Zum Mittel der Freiheitseinschränkung wird man nur in schweren Fällen greifen.
Grundlegende Änderungen der Rechtsprechung aufgrund der Erkenntnisse der Neurologie sind nach dem gesagten jedenfalls nicht erforderlich.

Samstag, 8. März 2008

Was von uns bleibt, ist was uns treibt

Alles was wir sind, sind wir von anderen. Unsere Erbanlagen sind das Gelernte von vielen Millionen Jahren, wenn wir epigenetische Effekte hinzurechnen, auch noch das der letzten Generationen. Von Geburt an werden wir gefüttert mit der Kultur unserer Umgebung. Diese Kultur, das kollektive Bewußtsein, das Wissen um richtig oder falsch, die Sprache, die Religion, das Gefühl für schön und hässlich und vieles mehr ist ein nichtmaterielles Bauwerk, das ebenfalls über zig-tausend Jahre errichtet wurde. Ein Bauwerk, an dem viele Generationen gearbeitet haben und an dem wir weiter arbeiten bis wir sterben. Was von uns bleibt ist, neben Kindern, die wir vielleicht haben, unsere Wirkung auf die anderen Menschen und die Natur und auf dieses nichtmaterielle Bauwerk. Unser Anteil daran mag klein sein, seine Wirkung ist jedoch wichtig, wie klein sie auch immer sein mag, da in einem Gleichgewicht der Kräfte oder eine nichtlinearen Vernetzung kleine Änderungen in der Zukunft große Effekte hervorrufen können ( entsprechend dem Schmetterlingseffekt, siehe dazu z.B. Wikipedia ). Unterstellt man, dass unsere Erbanlagen auch Einfluss darauf haben, welche Teile der Kultur wir im Laufe unseres Lebens bevorzugt bei uns einbauen und im Wettbewerb mit anderen verstärken, so kann es umgekehrt sein, dass später geborene durch unsere Einflüsse auf Bräuche und Verhalten geformt werden, bzw. die Verhaltensmuster bei Ihnen gefördert werden, die wir bevorzugen. Ist dies eine Art weiterleben nach dem Tode?

Donnerstag, 17. Januar 2008

Auch der Sperling hat eine Brust

Auch der Sperling hat eine Brust, sagt der Volksmund und meint damit, dass selbst ein so kleines Geschöpf seinen Stolz und sein Selbstbewusstsein hat. Er ist von dem eigenen Wert überzeugt und verteidigt sein Territorium und seine Position wie die meisten höheren Tiere und der Mensch. In der Evolution hat sich nur das Leben durchgesetzt, das fest genug die eigene Position verteidigt, auf den Menschen bezogen auch nur diejenigen, die vom eigenen Wert überzeugt sind und für die eigene Position kämpfen, egal wie mächtig die anderen sind.

Der Stolz ist eine Art Selbstliebe und Liebe macht bekanntlich blind. Wir sind so stolz darauf, dass wir uns in einigen Punkten von den Tieren unterscheiden, dass wir nicht mehr wahrnehmen, dass die meisten unserer Verhaltensweisen enge Verwandtschaft im Tierreich finden. Vergleiche der Fähigkeiten mit den Fähigkeiten der Tiere enden fast immer mit dem Hinweis, dass der Mensch doch etwas ganz anderes sei. Kürzlich wurde berichtet, dass manche Affen darauf trainiert werden können, einfache Rechenaufgaben zu lösen. Sogleich wurde darauf hingewiesen, dass sie aber mehr Fehler machen, als Studenten, die ebenfalls diese Aufgaben lösen mussten. Nun sind Affen keine Akademiker. Warum vergleicht man sie dann nicht mit einfacheren Menschen? Wir verteidigen offenbar unsere Position als Krone der Schöpfung selbst da, wo wir es nicht nötig haben. Leider verbaut uns das ständige Starren auf die Unterschiede zum Tier die Möglichkeit uns selbst zu erkennen. Wir haben uns nach gängigem Verständnis aus tierischem Leben entwickelt. Unser Verhalten sollte sich demnach aus dem tierischen Verhalten entwickelt haben. Wenn ich mein Verhalten verstehen will, sollte ich zunächst vergleichbares Verhalten im Tierreich suchen und die Gründe für dieses Verhalten. Dann kann ich die menschliche Weiterentwicklung besser verstehen und würdigen, als wenn ich den Menschen losgelöst betrachte. Dazu müsste ich allerdings die Wirkung meines Stolzes auf mein Verhalten erkennen und lernen, meinen Stolz zu überwinden, wenigstens für eine kurze Zeit...

Dienstag, 18. Dezember 2007

Ohne Leid keine Freiheit

Freiheit ist nur möglich, wenn die Kräfte, die uns zu Handlungen bewegen wollen, ausbalanciert sind. Wenn wir einem unserer Triebe keinen Widerstand leisten können, werden wir ihm automatisch folgen, ohne Rücksicht auf die Folgen. Das empfinden wir als weniger frei. Wichtige Instrumente der Natur zum Ausbalancieren unserer inneren Kräfte( wie Gefühle oder Triebe ) sind Zuckerbrot und Peitsche also Aussicht auf Belohnung oder Bestrafung. Diese wirken nur, wenn wir wissen, wie Glück und Leid schmecken, wenn wir also erfahren was Schmerz, Leid und Lust sind. Die Evolution ( oder Gott, wenn uns das lieber ist ) hat Schmerz und Leid erfunden, um uns ( alle Lebewesen ) zu steuern. Nur so waren wir z.B. fähig Gruppen zu bilden und deren Regeln zu befolgen, weil wir durch Angst vor Leid und Schmerz gehindert werden, blind dem ersten Gefühl zu folgen. Diese Balance der Kräfte gibt uns die Zeit die verschiedenen Konsequenzen unserer möglichen Handlungen zu bewerten, bevor wir handeln, gibt uns also mehr Freiheit. Die Belohnung allein wäre als Steuerungsinstrument bei weitem nicht so wirkungsvoll und würde nur den einen Trieb durch den anderen ersetzen also wieder eine automatische berechenbare Handlungskette produzieren, die wir als weniger frei empfinden.

Dienstag, 21. August 2007

Wie Erbmoleküle lernen

Es gibt große Forschungszweige, die untersuchen zu welchem Prozentsatz die Eigenschaften biologischer Objekte ererbt und zu welchem Prozentsatz sie erlernt bzw. umweltbedingt sind.
Nach neueren Ergebnissen der Untersuchungen vererbter Eigenschaften gibt es bei Mensch und Tier Anzeichen, dass Eigenschaften, die durch Umwelteinflüsse wie Ernährung verändert werden können, manchmal auch die nächste und die übernächste Generation beeinflussen. Es ist anscheinend so, dass nicht nur die Gene allein vererbt werden sondern auch ihre Umhüllung oder Teile, die durch ihre Umhüllung beeinflusst werden, die Epigenetik ( s.a. unter diesem Stichpunkt bei http://de.wikipedia.org/wiki/ ).
Abgesehen von der Möglichkeit, dass die Eizelle selbst umweltbedingte Veränderungen außerhalb des Zellkerns weitervererben kann, sollte man auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass durch Umwelteinflüsse die Umhüllung der Erbmoleküle so verändert wird, dass die Empfindlichkeit für Änderungen der Erbsubstanz an bestimmten Stellen ( also für gezielte Mutationen ) verändert wird. Dies betrifft sowohl die Gene wie die Abschnitte, die die Genaktivitäten steuern. Daraus ergäbe eine Vorstellung zur Weiterentwicklung des Lebens auf der Erde. Es ist vorstellbar, dass bei der Entstehung des Lebens die ersten Lebensmoleküle viel leichter variabel waren und so schon am Anfang die große Varianz von Lebewesen ermöglicht wurde. Nach vielen Generationen verfestigten sich die Erbanlagen, die offenbar keinen Stress hervorriefen und immer unverändert weitergegeben werden konnten, mit dem Risiko, dass diese erfolgreichen Lebewesen bei erheblichen Änderungen der Umwelt nicht mehr anpassungsfähig genug waren. Langfristig am erfolgreichsten sollten also die Lebewesen sein, die noch mutationsfreudig genug sind, um sich anpassen zu können und stabil genug um erfolgreiche Anlagen zu erhalten. Denkt man das zu Ende, sind auch unsere ererbten Anlagen Ergebnisse eines Lernprozesses.
Wenn dem so ist, stellt sich nicht nur die Frage: Vererbt oder erworben? sondern nur noch die Frage: Vor wie viel Generationen erworben?!

Sonntag, 29. April 2007

Die Sprache der Tiere

Die Menschen sind stolz darauf, dass sie sprechen können und sich so von den Tieren unterscheiden. Wenn man jedoch Tiere beobachtet, stellt man fest, dass auch Tiere sprechen können, allerdings nicht in der Form wie unsere Sprache, die ja einen Text vorbereitet, diesen dann in Worte und Wortteile zerlegt und diese Teile schließlich akustisch nacheinander versendet.
Tiere haben zwei wesentliche Formen der Sprache: Erstens akustische Signale und zweitens Körpersprache. Akustische Signale, wie Schreie können direkt Information vermitteln, z.B. Warnrufe, die u.a. von Vögeln beherrscht werden und bei Affen z.B. auch unterschiedlich sind je nachdem vor welcher Gefahr gewarnt wird. Akustische Signale können aber auch einfach die Aufmerksamkeit auf das Tier lenken, damit die Körpersprache den Empfänger erreichen kann. Die Körpersprache vermittelt dann durch gleichzeitige Signale wie Mimik, Haltung, Färbung, Änderung der Oberflächenstruktur ( z.B. gesträubte Haare) und Gerüche die Information an den Empfänger, der diese Information dann nicht bewusst versteht, sondern sie empfindet. Der Empfänger spürt z. b., ob der Sprechende Sympathie oder Aggression ausdrückt. Katzen z.B. können durch eine solche Signalkette, wenn sie Hunger haben, ihre Besitzer direkt zum Fressnapf führen und so zeigen, dass sie Futter wollen. Es sind also keine Sätze, die die Information transportieren, sondern Signale, die den Empfänger dazu bringen, sich selbst vorzustellen, was im Sprechenden vorgehen mag. Je besser er das Tier kennt desto höher ist die Trefferquote.


Menschen beherrschen diese Körpersprache auch, jedoch ist sie vielen Menschen nicht mehr bewusst. Wir können trotzdem wahrnehmen, dass der andere z.B. leicht errötet oder seine Augen feucht werden, dass sich die Augenbrauen heben oder die Mundwinkel verziehen, dass seine Bewegung hastig wird oder nervös, dass er sich am Kopf kratzt obwohl es nicht juckt usw. Diese Körpersprache wird inzwischen wissenschaftlich untersucht und beschrieben. Wir können also die Signale bewusst interpretieren, jedoch kennen wir sicher nicht alle und interpretieren heißt nicht unbedingt verstehen.
Denken wir an die Zeit, in der diese Interpretation nicht über den Verstand ging sondern über das Gefühl, z. B. die Zeit der Verliebtheit. Das Verstehen der Signale ging dann nicht über den Verstand sondern direkt über das Gefühl. Diese Sprache beherrschen wir auch weiter, jedoch ist sie etwas abgestumpft, da die normale Sprache unseren Verstand zu sehr beschäftigt und uns oft von den Gefühlen ablenkt, die unbewusste Signale aufnehmen.
Denken wir daran wie Gefühle durch Musik und Malerei angesprochen werden, so haben wir weitere Beispiele, wie jemand Informationen weitergibt ohne Worte... Der Künstler übersetzt Gefühle in Melodie oder Bild und ruft bei uns so Gefühle hervor, die den seinen vielleicht entsprechen ohne dass wir uns das unbedingt bewusst machen.
Vielleicht entwickeln wir so ein Gespür für die Sprache der Tiere...

Sonntag, 4. Februar 2007

Religion durch Evolution

Religion durch Evolution
Die Entstehung von Religion kann entweder durch direkte Einwirkung Gottes gesehen werden oder als natürliche Entwicklung des Menschen. In letzterem Fall wäre eine späte Einwirkung Gottes nicht erforderlich, falls sie denn überhaupt stattgefunden hat. Der Samen der späteren Entwicklung könnte schon bei der Entstehung der Welt gelegt worden sein( sozusagen in den Eigenschaften der Elementarteilchen enthalten sein ) und mit der Entstehung des Lebens kontinuierlich bis zur frühmenschlichen Geister- und Götterverehrung gewachsen sein. Wenn dem so ist, sollte die Entstehung von Religion eine Verbindung zu vormenschlichen Verhaltensformen haben:
Religion ruft im Menschen ehrfürchtige Gefühle hervor. Dies ist in erster Linie Furcht. Furcht, gegen Regeln zu verstoßen, verbunden mit Ehrerbietung gegenüber einem Mächtigeren kennen wir aus dem Verhalten von Tieren im Rudel. Auch da wird, um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, eine einmal ausgekämpfte Rangordnung eingehalten, indem fast alle Tiere des Rudels Ehrfurcht gegenüber dem Höheren zeigen. Gleichzeitig sichert die Einhaltung der Rudelregeln aber auch die Zugehörigkeit zu Rudel, seine Funktion und die Geborgenheit des Rudels. Diese Wurzel ist uns nicht bewusst. Deshalb sind religiöse Gefühle zwar mit den Farben " unheimlich " und " schützend" versehen, aber es sind eben zunächst nicht rational begründete Gefühle. Hinzukommen die vormenschlichen Ängste vor unverstandenen bzw. unbeherrschbaren Bedrohungen, wie Raubtiere, Unwetter, Feuer, Erdbeben, Nahrungsmangel, die auch beim Frühmenschen unverstanden waren und so mit dem Wirken eines höheren Wesens in Zusammenhang gebracht wurden. Beschreibung wurde wohl erst mit der Entwicklung der Sprache möglich.
Wie die Gruppenregeln in der Tierwelt sollte auch bei der menschlichen Entwicklung die Religion einen evolutionären Vorteil bringen, da sonst nicht erklärlich wäre, dass religiöse Vorstellungen und Gefühle sich anscheinend in allen Kulturen und zu allen Zeiten gehalten haben. Dieser Vorteil liegt vielleicht darin, dass alle größeren Religionen Lebensregeln entworfen haben, die ein relativ friedliches Zusammenleben innerhalb der Gruppe ermöglichen und dafür den Menschen anhalten nicht hemmungslos seinen Instinkten zu folgen. Es sind u.a. weitreichende Erkenntnisse der Religionstifter, die hier im Diesseits dazu führen, dass Menschen nicht in jeder Situation selbst überlegen müssen, was aus welchem Grund das richtige Verhalten wäre. Vielmehr erleichtert es die Entscheidungsfindung und verbessert die Berechenbarkeit des einzelnen für die anderen Gruppenmitglieder und vermeidet so Missverständnisse. Die Menschen in religiösen Gruppen waren und sind weniger mit inneren Kämpfen beschäftigt, können erfolgreicher als Gruppe agieren und sich so gegen Gruppen durchsetzen, die nicht so effizient strukturiert sind.

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Warum ich fühle, was Du fühlst

Calvin, William H.
Wie das Gehirn denkt, die Evolution der Intelligenz

Görnitz, Thomas
Quanten sind anders

Lorenz, Konrad
Vom Weltbild des Verhaltensforschers

Metzinger, Thomas
Der Ego Tunnel

Nürnberger, Christian
Faszination Chaos: Wie zufällig Ordnung entsteht

Penrose, Roger
Das Große, das Kleine und der menschliche Geist

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